Herzlich Willkommen!
…auf den Internet-Seiten der BAS e.V., des Dachverbandes der Soldatenbetreuungsorganisationen für die Bundeswehr. Wir informieren Sie gerne über die Möglichkeiten unserer Mitgliedsverbände wie auch unsere Arbeit zum Wohle der Angehörigen der Streitkräfte und ihrer Familien. Viel Spaß beim Stöbern – und wenn Sie fündig geworden sind, fordern Sie uns …
Verdrängst du noch oder lebst du schon?
Hammelburg (12.05.2011)
Diese provokante und rhetorische Frage stellte Militärpfarrer Thomas Linder während seines Vortrages auf einer Weiterbildungsveranstaltung zu posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) am 11. Mai 2011 in Hammelburg.
Der Einladung des Vorsitzenden der Bundesarbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung e.V. (BAS), Staatssekretär a.D. Klaus-Günther Biederbick und des Kommandeurs der Infanterieschule, Brigadegeneral Günter Engel, waren über 250 Offiziere, Unteroffiziere und zivile Gäste gefolgt.
PTBS ist längst kein Tabuthema mehr und mit Oberstarzt Dr. Peter Zimmermann vom Psychotraumazentrum der Bundeswehr in Berlin referierte eine Koryphäe auf diesem Gebiet eindrucksvoll über Symptomatik, Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten der Krankheit.
Laut einer kürzlich veröffentlichen Studie, im Rahmen derer die Technische Universität dresden ca. 2400 Soldatinnen und Soldaten im Auftrag des Sanitätsdienstes der Bundeswehr untersuchte, sei eine erhöhte Scheidungsquote bei Soldaten, die wiederholt im Einsatz waren besonders auffällig.
Mittlerweile seien ca. 60 % aller Krankschreibungen, so Dr. Zimmermann, auf psychische Erkrankungen zurückzuführen. Auch die emotionalen Gefahren eines mehr als 4-monatigen Auslandseinsatzes dürften nicht unterschätzt werden.
Pfarrer Thomas Linder, neben seiner seelsorgerischen Tätigkeit am StO Hammelburg auch ausgebildeter Heilpraktiker für Psychotherapie, beleuchtete in seinem Vortrag zum Thema "Resilienz" vor allem den Aspekt der persönlichen Schutzmöglichkeiten vor Traumata.
In einer abschließenden Expertenrunde konnten die Referenten, sowie Diplom-Psychologe Christian Seidl und Oberfeldarzt Dr. Mathias Vescovi vom Psychosozialen Netzwerk Hammelburg (PSN) zahlreiche Fragen beantworten.
„Das Thema ist wichtig, man kann nicht genug darüber wissen“, so eine Soldatin im Pausengespräch, „und Dr. Zimmermann persönlich zu erleben, finde ich gut.“
Zum Abschluss der Veranstaltung überreichte der stv. Kommandeur und Leiter Schulstab, Oberst Michael Uhrig einen Scheck an Dr. Zimmermann den dieser für die weitere Ausgestaltung der Räumlichkeiten im Psychotraumazentrum nutzen will.
Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung
Grünheide (15.November 2010) - Unter Leitung des BAS-Vorsitzenden, Staatssekretär a.D. Klaus-Günther Biederbick, befassten sich Vertreter der beiden Trägerverbände EAS und KAS, des Deutschen Bundeswehrverbandes, des Reservistenverbandes und des Bundeswehrsozialwerkes mit dem Schwerpunktthema „PTBS in der Bundeswehr". Hochrangige Gäste dabei waren der Stabsabteilungsleiter FüSan I, Generalarzt Dr. Veit und „sein" Referatsleiter FüSan I 1, Oberstarzt Dr. Eickstädt.
Nach einer Besichtigung des „Traumazentrums" der Bundeswehr im Bw-Krankenhaus Berlin und dem damit verbundenen fachlichen Einstiegsvortrag des dortigen Leiters, Oberstarzt Dr. Zimmermann, begann die eigentliche Tagung im „Haus am Werlsee" des Bundeswehrsozialwerkes. Mit einem sehr ausführlichen und hochinteressanten Grundsatzvortrag eröffnete Dr. Veith die inhaltliche Diskussion zu allen Aspekten des Themas „PTBS". Von besonderem Interesse waren dabei, neben den immer wieder diskutierten versorgungsrechtlichen Aspekten - insbesondere für Reservisten, die abgestimmten Handlungsmöglichkeiten der anwesenden Verbände.
Wo immer möglich, wollen sich die auf der Regionaltagung anwesenden Teilnehmer bei anstehenden Veranstaltungen ihrer jeweiligen Verbände künftig untereinander informieren und abstimmen. Darüber hinaus sind zwei konkrete gemeinsame BAS-Projekte geplant. Noch im ersten Halbjahr 2011 wird unter der organisatorischen Leitung der KAS eine nächste große PTBS-Tagung am Standort Hammelburg stattfinden. Außerdem ist beabsichtigt, im Rahmen einer weiteren Wochenend-Informationsveranstaltung zu diesem Thema auch die Familien der Soldatinnen und Soldaten mit einzubeziehen.
Text: Rolf Hartmann
Auf Einladung des Reservistenverbandes …
... waren der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung (BAS), Staatssekretär a.D. Klaus Günter Biederbick, und der derzeitige Geschäftsführer der BAS, Rolf Hartmann, zu einem „Spitzengespräch“ am 30. August 2010 in der Geschäftsstelle des Verbandes in Bad Godesberg. Empfangen wurden sie dabei vom Präsidenten des Reservistenverbandes, Gerd Höfer, sowie dessen Vizepräsidenten „Betreuung“, Burghart Ehrlich und dem Abteilungsleiter „Betreuung“, Klaus Eckleber. Schwerpunktthema war das abgestimmte Engagement im sogenannten „Netzwerk der Hilfe“ in der Familienbetreuungsorganisation der Bundeswehr. Es wurde erörtert, in wie weit unter dem Dach der BAS Betreuungsangebote von EAS und KAS mit dem Engagement des Reservistenverbandes koordiniert werden können. Gerade bei den verschiedenen Initiativen zum Thema „Posttraumatische Belastungsstörungen“ (PTBS) scheint ein solches abgestimmtes Vorgehen sinnvoll. Dieser Bereich war auch der Schwerpunkt der diesjährigen BAS-Regionaltagung vom 02.-04.11. in Grünheide, an der außer dem Reservistenverband auch Vertreter aller übrigen in der BAS organisierten Verbände teilnahmen.
2. BAS - Golfturnier in Soltau
Fortsetzung einer erfolgreichen Zusammenarbeit
Der Golfplatz „Hof Loh“ mit seiner 18-Loch Anlage in Soltau war am 21.September 2010 der Austragungsort des zweiten Golfturniers unter Schirmherrschaft der BAS. Das Turnier wurde deutschlandweit für aktive und ehemalige Soldaten, Reservisten und Mitarbeiter des Bundes ausgeschrieben. Die Gesamtleitung und Organisation lag auch in diesem Jahr wieder in den Händen von Oberstleutnant Andreas Brandes, stv. Landesvorsitzende DBwV Nord, unterstützt durch die Betreuungsbeauftragten André Klink (EAS) und Ronald Buxa (KAS).
Die vorgabewirksame Spielform – Einzel nach Stableford – wurde in der Ausschreibung angekündigt und vom Obergefreiten d.R. bis zum Generalmajor a.D. war die Resonanz mit 72 Teilnehmern überwältigend und ist somit Beweis für das ansteigende Interesse. Über 60 „Golfer“ aus der ganzen Bundesrepublik nutzen bereits am Vortag des Turniers die Einspielrunde und starteten dann am nächsten Tag bei idealen Wetterbedingungen mit einem so genannten Kanonenstart.
Der Geschäftsführer der BAS, Rolf Hartmann, leitete nach ca. 5 Stunden Wettkampf mit dankenden Worten die Siegerehrung ein. Das Management des Golfclubs und das Organisationsteam habe hervorragende Arbeit geleistet. Unter großem Beifall aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer kündigte er die Absicht an, sich dafür stark zu machen, im September 2011 in Soltau das 3. BAS Golfturnier ausrichten zu wollen. Im Anschluss folgten die Ehrungen der Sieger und Platzierten in den Brutto- und Nettoklassen sowie in den Sonderwertungen. Die Siegerliste ist auf der Homepage der Golfanlage Hof Loh (www.golf-soltau.de) abrufbar. Andreas Brandes bedankte sich abschließend bei den Ausrichtern und den Gästen und versprach, die Aufgabe im nächsten Jahr wieder mit dem bewährten Team übernehmen zu wollen. „Der Golfclub ist in der Lage,“ so seine Schlussworte,“ das Turnier für bis zu 112 Spieler zu planen. Sie sind alle wieder herzlich eingeladen, im nächsten Jahr ihre guten Leistungen zu verbessern!“
Erstes Gespräch zwischen BAS-Vorstand und dem neuen Wehrbeauftragten Hellmut Königshaus
Gute Zusammenarbeit soll fortgesetzt werden
Am 6. Juli, schon sehr zeitig nach der Übergabe der Amtsgeschäfte von Reinhold Robbe an Hellmut Königshaus, traf der BAS-Vorstand in Berlin mit dem neuen Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages zu einem ersten Gespräch zusammen. Dabei ging es den BAS-Vertretern um den Vorsitzenden Staatssekretär a.D. Biederbick darum, die Trägerverbände mit ihren vielfältigen Möglichkeiten der Betreuung vorzustellen. Der neue Wehrbeauftragte, der noch sichtlich unter den Eindrücken seines gerade beendeten ersten Truppenbesuches im Einsatzgebiet Afghanistan stand, zeigte sich interessiert und dankbar für die Arbeit der BAS-Mitgliedsverbände. Er fand lobende Worte für das Engagement der Militärseelsorgen beider Konfessionen und sah EAS und KAS ganz selbstverständlich als einen Teil dieser besonderen Form von Kirche.
Hellmut Königshaus stellte in Aussicht, die sehr gute und enge Zusammenarbeit zwischen dem Wehrbeauftragten und den BAS-Mitgliedern weiter fortzuführen.
BAS-Mitgliederversammlung 2009
Am 22. Oktober fand im Soldatenfreizeitheim „Haus im Möhren“ in Mayen auf Einladung der KAS e.V. die ordentliche Mitgliederversammlung des Jahres 2009 statt. Im Mittelpunkt stand dabei der Bericht des Vorsitzenden Staatssekretär a.D. Klaus-Günther Biederbick zum Ablauf seiner vierjährigen Amtszeit. Ebenso erfolgte ein Zwischenbericht der Umsetzung der Arbeitsliste der BAS-Regionaltagung aus dem Jahre 2008 zur besseren Vernetzung der Arbeitsebenen der Mitgliedsverbände. Dabei wurde auch die im Aufbau befindliche BAS-Homepage als künftige zentrale Informationsplattform vorgestellt. Bei der Vorstandsneuwahl wurde Biederbick einstimmig als Vorsitzender für eine weitere Amtsperiode bestätigt, während die Vorsitzenden von EAS und KAS, Generalleutnant a.D. Wolfgang Otto und MdB Markus Grübel als stv. Vorsitzende gewählt wurden.
Erstes BAS-Golfturnier
Am 22. September 2009 fand in Soltau erstmalig ein BAS-Golfturnier für Angehörige der Streitkräfte statt. Von EAS, KAS und Deutschem Bundeswehrverband gemeinsam vorbereitet, fand das Turnier mit 61 Teilnehmern großen Anklang. Aufgrund der guten Nachfrage und zahlreicher positiver Rückmeldungen wurde bereits beschlossen, im kommenden Jahr erneut unter BAS-Zeichen „auf den grünen Rasen“ zu laden.
Zweite BAS-Welcome-Home-Party
Am 15. Mai 2009 veranstaltete die BAS die zweite Welcome-Home-Party für Rückkehrer aus dem Auslandseinsatz, dieses Mal gemeinsam mit und für die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23. Das gemeinsame Organisationsteam von KAS und GebJgBtl 232 verwandelte die Jägerkaserne in Bischofswiesen/Strub für einen Freitag-Nachmittag in eine große Festwiese, in deren Mittelpunkt ein echt bayrisches Festzelt seinen Platz hatte. Eingeläutet durch ein Bataillonsantreten zur Ehrung der aus Afghanistan heimgekehrten Soldaten und eine anschließende Andacht durch die beiden Militärseelsorger ging es anschließend zum Feiern in den Festbereich. Hier konnten die Angehörigen sich von den Soldaten die Lebens- und Arbeitsumstände im Einsatz vorführen lassen, an zahlreichen Wettbewerben teilnehmen oder einfach nur bei gutem Essen und Trinken Wiedersehen feiern. Insbesondere unter dem Familienaspekt war das Fest ein großartiger Erfolg.
Die BAS bemüht sich, mit den Welcome-Home-Partys ein wertschätzendes Dankeschön an die Soldaten und ihre Familien für die Belastungen während der Einsatzzeit auszusprechen und die Einsätze mehr als bisher in das Interesse der Öffentlichkeit zu rücken.



